Aktuelles

Der Verein „Gut leben auf dem Dorf – hier in Oberrosphe“

Mit zweijähriger Vorbereitungszeit wurde im April 2015 der gemeinnützige Verein „Gut leben auf dem Dorf – hier in Oberrosphe“ (GladD) gegründet. Der Verein möchte den generationsübergreifenden Austausch und Zusammenhalt zwischen Oberrospher Bürgern fördern, sodass das Leben auf dem Dorf - auch in Zeiten demographischen Wandels - attraktiv bleibt. Dazu hat der Verein sich fünf Schwerpunkte gesetzt.

1. Nachbarschaftshilfe (bereits aktiv)

  • Besuchsdienste bei älteren oder hilfsbedürftigen Personen
  • Beratung/Begleitung von älteren oder hilfsbedürftigen Personen, z. B. bei Behördengängen und Arztbesuchen
  • Haushaltshilfe im Krankheitsfall
  • Kleinere Reparaturhilfen im Haushalt hilfsbedürftiger Personen
  • Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, z. B. durch Hausaufgabenhilfe
  • Entlastung pflegender Familienangehöriger

Die Anzahl der Aufträge war im letzten Jahr noch recht übersichtlich. Das zeigt, dass die Hilfe durch Familie oder hilfsbereite Nachbarn noch gut funktioniert. In den nächsten Jahren wird sich das sicherlich ändern. Kinder ziehen aus beruflichen Gründen weg und mehr Menschen werden hilfsbedürftig. Wir sind bereit mit unserer Nachbarschaftshilfe diese Lücke zu füllen.

 

2. Dorfgemeinschaftshaus (bereits aktiv)

  • Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) und anderer öffentlicher Gebäude für die Vereinszwecke z. B.
    • Generationsübergreifendes gemeinsames Mittagessen
    • Vermietung des DGHs
    • Organisation kultureller Veranstaltungen
    • Begegnungs-Café (in Planung)

Das Ziel ist eine Belebung des DGHs als Dorfmittelpunkt mit Bewirtschaftung und Servicestelle. Für die Umgestaltung sollen Mittel der Dorferneuerung eingesetzt werden. Damit will der Verein einer drohenden Veräußerung des DGHs durch die Stadt Wetter entgegen wirken. In vielen Kommunen ist dies der aktuelle Trend, denn das Land Hessen schreibt inzwischen eine kostendeckende Gebührenordnung vor. Für Vereinsmitglieder gelten bei der DGH-Nutzung günstigere Konditionen als für Nichtmitglieder, wobei insgesamt die Preisgestaltung moderat geblieben ist.

3. Mobilität (Arbeitsgruppe startete im Januar 2017)

Aufbau einer lokalen Mitfahrvermittlung.

Förderung der Mobilität durch Elektrofahrzeuge (Carsharing)

4. Barrierefreier Wohnraum

Schaffung von altersgerechtem, barrierefreiem Wohnraum

5. Neue lokale Pflegekonzepte

Pflegebedürftige Mitglieder sollen in Oberrosphe bleiben und versorgt werden können

Die Arbeitsbereiche 4. und 5. sind personell noch unbesetzt und inhaltlich zunächst zurückgestellt, damit wir uns beim Start nicht überfordern.

Damit der Verein auf Dauer Bestand hat und nicht nur auf ehrenamtliches Engagement angewiesen ist, wurde ein Vergütungssystem eingeführt. Hilfeempfänger bezahlen pro Stunde 10,- € bei der Nachbarschaftshilfe. Im DGH-Bereich zahlen sie 12,- €, wenn Dienstleistungen, wie Bedienung, Putzen usw. vom Verein geleistet werden (Stand Feb. 2017). Hilfeleistende erhalten den gesetzlichen Mindestlohn. Abgerechnet wird jeweils nach den steuerrechtlichen Vorgaben über Ehrenamtspauschale, Übungsleiterpauschale oder Minijob.

Das ursprünglich vorgesehene System Zeitguthaben zu sammeln, die man Jahre später bei Bedarf einlösen kann, wurde verworfen. Zeitguthaben sind Geld wert und müssen daher auch als Minijob abgerechnet werden. Außerdem hätte der Verein große Rücklagen anlegen und verwalten müssen.

Mittlerweile sind wir auf ca. 130 Mitglieder angewachsen (Stand Februar 2017). Natürlich freuen wir uns über jedes weitere Mitglied.

 

Verantwortliche Ansprechpartner

für übergreifende Belange des Vereins:      
   Brunhilde Chaloupka     Tel.: 06423 61 19         Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

für spezielle Fragen zum Arbeitsbereich DGH-Nutzungserweiterung:

   Erwin Hahn                     Tel.: 06423 36 66       Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

für spezielle Fragen zum Arbeitsbereich Nachbarschaftshilfen:

           Karin Krebs                     Tel: 06423 4728        Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

für spezielle Fragen zum Arbeitsbereich Mobilität:

           Jürgen Chaloupka            Tel: 06423 6119        Email: j.cDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Satzung vom 18.04.2015:

 Hier kann die Satzung im PDF-Format heruntergeladen werden

 

Nachbarschaftshilfe

 

Koordination: Brunhilde Chaloupka (6119) und Karin Krebs (4728)

Welche Hilfsleistungen werden angeboten : siehe Formulare

Wenn möglich, Wünsche vorzeitig formulieren

Namen der Mitglieder der Arbeitsgruppe mit Tel. und E-Mail Adresse

     
Brunhilde Chaloupka ☏                       6119
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Karin Krebs

☏                       4728

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Anni Metz

☏                       6285

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Sabine Müller

☏                       2580

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